Die Salinas de Fuencaliente im Süden von La Palma zählen zu den faszinierendsten Landschaften der Kanarischen Inseln. Hier treffen strahlend weiße Salzfelder auf tiefblauen Atlantik und die dunklen Lavafelder vergangener Vulkanausbrüche – ein Kontrast, der sofort beeindruckt.
Eine einzigartige Landschaft am Ende der Insel
Die trockene Südspitze von Fuencaliente bietet ideale Bedingungen für die traditionelle Salzgewinnung. Gleichzeitig ist das Gebiet ein geschütztes Naturareal, da zahlreiche Zugvögel hier rasten und nisten. Natur, Handwerk und Geschichte verschmelzen hier auf besondere Weise.
Ferienunterkünfte auf La Palma
Traditionelle Salzgewinnung seit 1967
Die Salinen wurden 1967 von Fernando Hernández gegründet und werden bis heute von der Familie weitergeführt. Es handelt sich um die letzte aktiv betriebene Saline der Provinz Santa Cruz de Tenerife.
Die Bauweise – bekannt als „Salina nueva de barro con forro de piedra“ – kombiniert Lavasteinbegrenzungen mit lehmigem Untergrund. Das Meerwasser wird in die Becken gepumpt und verdunstet durch Sonne und Wind, bis reines Meersalz zurückbleibt.
Noch heute erfolgt die Ernte größtenteils in Handarbeit mit traditionellen Werkzeugen wie:
- Cedazo (Sieb)
- Pala (Schaufel)
- Rastrillo (Rechen)
- Carretilla (Schubkarre)
Besonders begehrt ist das feine Flor de Sal, das sich als erste Kristallschicht an der Wasseroberfläche bildet.

Der Einfluss des Vulkans Teneguía
Der Ausbruch des Volcán Teneguía im Jahr 1971 prägte die Region nachhaltig. Lava floss bis auf etwa 200 Meter an die Salinen heran. Heute wird das hier gewonnene Salz unter dem Namen „Sal Marina Teneguía“ vermarktet – eine direkte Verbindung zur vulkanischen Geschichte der Insel.
Besucherzentrum, Restaurant & Erlebnis
Heute sind die Salinen nicht nur Produktionsstätte, sondern auch ein spannendes Ausflugsziel. Das Besucherzentrum bietet Einblicke in die Salzgewinnung und die lokale Flora und Fauna.
Direkt daneben befindet sich das Restaurant „El Jardín de la Sal“, das lokale Küche mit Meerblick verbindet. Ein kleiner Shop bietet Salzprodukte und Souvenirs an.
Ein liebevoll gestalteter Lehrpfad führt entlang der Becken und erklärt den gesamten Prozess – ideal für einen entspannten Spaziergang mit Lerneffekt.
Der Leuchtturm von Fuencaliente
Unmittelbar neben den Salinen steht der Faro de Fuencaliente.
Der ursprüngliche Leuchtturm stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, wurde jedoch durch Erdbeben beschädigt. 1985 wurde ein moderner, 24 Meter hoher Turm errichtet.
Das alte Gebäude beherbergt heute ein Meeresmuseum und ein Informationszentrum zum Schutz der umliegenden Gewässer – ein weiterer spannender Stopp während deines Besuchs.

Baden zwischen Lava und Atlantik
Nur wenige Schritte von den Salinen entfernt liegt eine kleine, naturbelassene Badebucht. Bei gutem Wetter lohnt es sich definitiv, Badebekleidung mitzunehmen und ein erfrischendes Bad im Atlantik zu genießen.
Fazit: Die Salinas de Fuencaliente sind weit mehr als nur ein Fotospot. Sie verbinden Natur, Geschichte, Tradition und Genuss auf einzigartige Weise. Wer La Palma besucht, sollte diesen besonderen Ort unbedingt einplanen.
Ob als Zwischenstopp auf einer Inselrundfahrt oder als eigenes Ausflugsziel – hier erlebst du die Kanaren von ihrer ursprünglichsten Seite.
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