Die Kanareninsel La Palma ist vor allem für ihre spektakulären Vulkanlandschaften, grünen Wälder und beeindruckenden Wandergebiete bekannt. Doch neben diesen bekannten Naturhighlights gibt es auf der Insel auch eine Pflanze, die fast schon mystisch wirkt: den Drachenbaum.
Diese außergewöhnlichen Bäume gehören zu den faszinierendsten Pflanzen der Kanarischen Inseln. Ihre ungewöhnliche Form, ihr hohes Alter und die Legenden rund um ihren roten Saft haben ihnen den Namen „Drachenbaum“ eingebracht.
Einer der bekanntesten Vertreter dieser besonderen Baumart ist der uralte Drago de Breña Alta. Dieses Naturdenkmal zieht jedes Jahr viele Besucher an und gilt als eines der botanischen Highlights der Insel.
In diesem Artikel erfährst du mehr über die Drachenbäume auf La Palma, ihre Geschichte und warum sie für die Natur der Kanaren so besonders sind.
Was ist ein Drachenbaum?
Der Drachenbaum gehört zu den ungewöhnlichsten Pflanzen der Welt. Botanisch gehört er zur Art Dracaena draco, die vor allem auf den Kanarischen Inseln, Madeira und einigen Regionen Nordafrikas vorkommt.
Auf den ersten Blick sieht der Drachenbaum fast wie eine Mischung aus Baum und riesiger Pflanze aus. Sein dicker Stamm verzweigt sich nach vielen Jahren in mehrere Äste, an deren Enden dichte Büschel aus langen, schwertförmigen Blättern wachsen.
Mit der Zeit entwickelt der Baum eine fast schirmartige Krone, die ihm ein sehr markantes Aussehen verleiht. Gerade ältere Exemplare wirken dadurch besonders eindrucksvoll.

Der legendäre Drago de Breña Alta
Einer der bekanntesten Drachenbäume der Insel steht in der Gemeinde Breña Alta. Der Drago de Breña Alta gilt als eines der wichtigsten Naturdenkmäler von La Palma.
Dieser Baum ist mehrere hundert Jahre alt und beeindruckt durch seinen mächtigen Stamm und seine weit verzweigte Krone. Über die Jahre ist er zu einem Symbol für die einzigartige Natur der Insel geworden.
Viele Besucher kommen hierher, um den Baum aus nächster Nähe zu sehen und Fotos zu machen. Besonders faszinierend ist die Form des Drachenbaums, die mit zunehmendem Alter immer komplexer und skulpturaler wirkt.
Warum der Drachenbaum so besonders ist
Der Drachenbaum wächst extrem langsam. Es kann viele Jahre dauern, bis er überhaupt beginnt, sich zu verzweigen. Deshalb erreichen manche Exemplare ein sehr hohes Alter.
Ein weiterer Grund für die Faszination rund um den Drachenbaum ist sein sogenanntes „Drachenblut“. Wenn der Stamm verletzt wird, tritt ein rötlicher Harzsaft aus. Dieser Saft wurde früher für verschiedene Zwecke genutzt – zum Beispiel als Farbstoff, Medizin oder sogar als Lack für Musikinstrumente.
Gerade diese besondere Eigenschaft hat dem Baum im Laufe der Geschichte viele Legenden eingebracht.
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Die Legenden des Drachenbluts
Der Name Drachenbaum stammt aus alten Mythen und Geschichten. Früher glaubten Menschen, dass der rote Saft des Baumes das Blut eines Drachen sei.
Eine bekannte Legende erzählt von einem Drachen, der von einem Elefanten bekämpft wurde. Als beide starben, wuchs an dieser Stelle der erste Drachenbaum.
Auch wenn diese Geschichten natürlich nicht wissenschaftlich sind, zeigen sie, wie sehr diese Pflanze die Fantasie der Menschen angeregt hat.
Drachenbäume auf den Kanaren
Drachenbäume kommen auf mehreren Kanarischen Inseln vor, doch besonders auf La Palma findest du einige sehr schöne Exemplare.
Die Insel bietet ideale Bedingungen für diese Pflanzen: mildes Klima, vulkanische Böden und ausreichend Feuchtigkeit durch die Passatwinde.
Neben dem berühmten Drago de Breña Alta kannst du auch in verschiedenen Gärten, Parks oder ländlichen Gebieten weitere Drachenbäume entdecken.

Die einzigartige Natur von La Palma
Der Drachenbaum ist nur ein Beispiel für die außergewöhnliche Natur von La Palma. Die Insel gilt als eine der grünsten der Kanaren und bietet eine enorme Vielfalt an Pflanzen und Landschaften.
Von Lorbeerwäldern über Pinienwälder bis hin zu Vulkanlandschaften findest du hier eine beeindruckende Bandbreite an Lebensräumen.
Ein besonders bekanntes Naturgebiet ist der Caldera de Taburiente National Park. Dieser riesige Krater im Herzen der Insel gehört zu den spektakulärsten Landschaften der Kanaren.
Hier kannst du nicht nur wandern, sondern auch viele seltene Pflanzenarten entdecken.
Pflanzenvielfalt auf La Palma
Die Pflanzenwelt von La Palma ist besonders vielfältig, weil die Insel unterschiedliche Klimazonen besitzt.
Im Norden sorgen Passatwolken für eine üppige Vegetation, während der Süden trockener und stärker von vulkanischen Landschaften geprägt ist.
Diese Unterschiede ermöglichen es vielen verschiedenen Pflanzenarten, hier zu wachsen. Neben Drachenbäumen findest du beispielsweise kanarische Kiefern, Lorbeerwälder und zahlreiche endemische Pflanzen.
Für Naturfreunde ist die Insel deshalb ein echtes Paradies.

Drachenbäume fotografieren
Der Drago de Breña Alta ist auch ein beliebtes Motiv für Fotografen. Besonders im warmen Licht des frühen Morgens oder kurz vor Sonnenuntergang entstehen hier beeindruckende Bilder.
Die markante Form des Baumes wirkt vor dem Hintergrund der vulkanischen Landschaft besonders eindrucksvoll.
Viele Besucher kombinieren einen Besuch beim Drachenbaum mit einem Spaziergang durch die Umgebung oder mit weiteren Naturzielen auf der Insel.
Tipps für deinen Besuch
Wenn du den Drago de Breña Alta besuchen möchtest, lohnt es sich, etwas Zeit einzuplanen.
Der Baum liegt in der Nähe der Gemeinde Breña Alta und ist relativ leicht erreichbar. Dennoch solltest du respektvoll mit diesem Naturdenkmal umgehen und die Umgebung sauber halten.
Gerade weil Drachenbäume so langsam wachsen, sind ältere Exemplare besonders wertvoll.
Fazit: Die Drachenbäume gehören zu den faszinierendsten Pflanzen der Kanarischen Inseln. Ihr außergewöhnliches Aussehen, ihr hohes Alter und die Legenden rund um ihr „Drachenblut“ machen sie zu echten Naturwundern.
Der berühmte Drago de Breña Alta ist eines der schönsten Beispiele dafür und ein besonderes Highlight für Besucher von La Palma.
Wenn du dich für Natur, Pflanzen und außergewöhnliche Landschaften interessierst, solltest du dir dieses beeindruckende Naturdenkmal auf deiner Reise über die Insel auf keinen Fall entgehen lassen.
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